Assoziatives Zeichnen - mit Fläche und Strichen zum Kunstwerk
Zeichnen macht Spaß! Wenn da nur nicht immer das leere weiße Blatt wäre und die Frage: „Was soll ich denn eigentlich zeichnen?“

Die Methode des Assoziativen Zeichnens hilft Euch hier auf die Sprünge und zeigt einfache und gleichzeitig überraschende Wege, wie Ihr originelle Motive und Bildideen findet. Auf die Schnipsel, fertig – los!

Keine Angst vorm weißen Blatt

„Die Angst vor dem leeren weißen Blatt Papier kennt jeder“, weiß Künstlerin und Dozentin Annabelle von Sperber aus eigener Erfahrung. „Wenn das Blatt aber gar nicht leer ist, wenn sich schon ein Klecks oder eine Farbspur auf dem Papier befindet, ist es ein Leichtes, weiter zu zeichnen, zu kritzeln, zu malen“.  Und genau das ist das Prinzip des Assoziativen Zeichnens.

Assoziatives Zeichnen: Vom Farbklecks zum Huhn

Ein paar Striche und schon wird aus einem schwarzen Klecks ein gackerndes Huhn!

Sehen lernen

Assoziieren bedeutet hier: Sehen lernen, denn das Auge ergänzt von alleine, was nicht vorhanden ist. In ihrem Buch „Assoziatives Zeichnen“ nimmt uns Annabelle von Sperber mit auf eine spannende Entdeckungsreise rund ums Sehen und Zeichnen. Sie zeigt das Zusammenspiel von Fläche und Linie und bringt uns damit zu einer völlig neuen Art des Sehens, bei der das Auge ohne Zutun des Verstandes das Vorgegebene zu etwas ganz Neuem ergänzt.

Anhand von einfachen Papierschnipseln und Klecksen in unterschiedlichen Formen und Farben zeigt die Künstlerin in ihrem Buch überraschende Möglichkeiten, wie ein originelles Bild entsteht – ganz spielerisch und mit viel Humor. Das ist abstrakte Kunst, die jedem gelingt!

 

 

Mit assoziativem Blick werden bunte Papierschnipsel zu agilen Tänzerinnen

 Assoziatives Zeichnen als Inspiration

Probiert es einfach mal aus: Zerreißt doch mal alte Zeitschriftenseiten willkürlich in verschiedene Schnipsel und legt sie auf ein weißes Papier. Oder spritzt Tusche darauf mit Pinsel, Strohhalm oder Zahnbürste… was seht Ihr?

  • Hat der Schnipsel/Klecks vielleicht die Form eines möglichen Motives?
  • Éignet sich der  Schnipsel/Klecks als Hintergrund? oder
  • Ergibt der Schnipsel/Klecks zusammen mit anderen Schnipseln und Klecksen ein Motiv?

 

Lasst Euer Fantasie freien Lauf und genießt es, auf diesem Weg Inspirationen für Euer nächstes Kunstwerk zu finden!

Ob einfach schwarz oder schick bunt: Kleckse und Schnipsel sind ein unerschöpflicher Inspirationsschatz!

Klar, beim Klecksen, Schnipseln und Sehen-lernen kann man hin und wieder Unterstützung gebrauchen. Daher legen wir Euch das Buch „Assoziatives Zeichnen“ besonders ans Herz, denn Annabelle von Sperber hat hier zahlreiche Ideen und  Anregungen zusammen gefasst, die Eurer Fantasie interessante Impulse geben. Materialinfos und handwerkliche Tipps sind ebenfalls dabei. Und ihr könnt sogar direkt ins Buch hineinzeichnen!

Ein tolles Buch für Alle: für Anfänger und Fortgeschrittene, für Ungeduldige und Ausdauernde und alle, die einfach Spaß daran haben, kreativ zu sein!

Buchcover: Assoziatives Zeichnen!Buch-Tipp!

Annabelle von Sperber: Assoziatives Zeichnen – Mach was draus! ISBN 978-3-86230-369-4

erschienen im Christophorus Verlag

 

 

Künstlerin, Dozentin und Buchautorin Annabelle von SperberDie Autorin: Annabelle von Sperber

Annabelle von Sperber wurde 1973 in München geboren und hat an der HAW Hamburg Illustration studiert. Seitdem arbeitet sie erfolgreich als freie Illustratorin für deutsche und internationale Buchverlage, Magazine und Agenturen. Seit 2012 lehrt sie als Dozentin Zeichnen und Illustration an der Akademie für Illustration und Design in Berlin. Annabelle von Serpver ist dafür bekannt, ihren Stil immer wieder neu zu erfinden. Entdeckt ihre Bilderwelten unter http://www.annabellevonsperber.de/.

 

Mein Kreativ-Atelier 90/2017Übrigens: Ein umfangreicher Bericht über das Buch und das Thema „Assoziatives Zeichnen“ findet Ihr auch in der Zeitschrift Mein Kreativ-Atelier Nr. 91.

Diese Ausgabe könnt ihr hier bestellen.

Mehr über die Zeitschrift im Allgemeinen erfahrt ihr hier.