Sommerquilt

Der aktuell sehr angesagte Farbtrend heißt: Pantone Ultra Violet und strotzt nur so vor geballter Leuchtkraft.

Unser Frühjahrs-Quilt in der aktuellen Ausgabe der Lena’s Patchwork steht dem in nichts nach.

Warme Frühlingssonnenstrahlen zaubern die ersten Hornveilchen in die Gärten und Parks und es entstehen wahrlich kleine Meere an Blüten in den schönsten Farben.

Die Lust genau diese Farbspiel „in Stoff“ festzuhalten, packt mich beim Anblick dessen fast immer.

Eine gute Gelegenheit genau dies zu tun, bietet die aktuelle Lena’s Patchwork Ausgabe! Denn hier präsentiert sich ein wunderschöner Quilt in herrlich frischen und prallen Farben.

Quilt-NahansichtDabei sind die Farben Ultra Violet, Pink, Fuchsia, Apricot, Flieder, Lavendel bis hin zu sattem Koralle in einem sehr gut gewählten Farbschema zu Quadratmustern aneinander gefügt.

Ein farbharmonisch ausgeklügeltes Stoff- und Musterkonzept ist das A und O eines Quilts. Stammen die Töne nicht aus einer Farbfamilie oder sind in ihrer Musterung nicht stimmig, so kann dies eine aufwendige Quiltarbeit am Ende sehr „unruhig“ aussehen lassen.

Wenn mich mal wieder die Muse küsst und ich quiltwild bin, lege ich zuerst eine kleine Musterprobe aus allen Farben aneinander und tausche dann aus, wenn Motive oder Farbnuancen nicht wie absolute Partner nebeneinander liegen. Passt und wirkt alles wie ein hübsches Gemälde, klebe ich die Stoffläppchen in diesem arrangierten Konzept auf Papier und mache mir daraus eine „Musterprobe“. Simple, aber durchaus effektiv.

Und dann kann es auch schon losgehen mit der Arbeit am Quilt.

Für mich ist diese Handarbeit ja fast schon meditativ und ich sitze gerne auf der Couch oder der Terrasse und stichle gemütlich vor mich hin. Dabei ist es hierbei immer enorm spannend zu sehen, wie ein solches Werk wächst und in Form kommt und ich verliere eigentlich nie die Lust daran, bis ich die letzten Stiche gemacht habe.

Quilt-SchemataWer noch nie gequiltet oder gepatcht hat, der ist mit Lena’s Patchwork  auch als Anfänger gut ausgestattet und kann sich durchaus an einfache Projekte wagen:

Die Anleitungen im Werkteil sind ausführlich und reich bebildert. Die Arbeit mit Schablone, Bleistift und Schere fällt  bei einfachen geometrischen Musterrapporten durch den Einsatz einer „Jelly Roll“ sogar noch weg.

Die sogenannten „Jelly Rolls“ bestehen aus schon vorgeschnittenen Stoffstreifen, welche man sich individuell mit einem Rollschneider und dem Patchwork-Lineal in das gewünschte bzw. benötigte Format schneiden kann.

Viele Anleitungen sind mittlerweile auch auf dieses „Rollenspiel“ ausgelegt und die Vorbereitung der Stoffe für einen Plaid gehen quasi ratzfatz. Somit steht dem Frühjahrs-Quilt nichts mehr im Wege.

 

Wenn man erst einmal anfängt, kann man fast nicht mehr aufhören und bleibt ein Fan dieses tollen Hobbys!