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Weihnachtszeit

Bald ist es so weit und wir fangen wieder an, die Tage bis Weihnachten zu zählen. Es wird Zeit, sich um den Adventskalender Gedanken zu machen. Die Adventszeit ohne Adventskalender ist unvorstellbar. Er ist der Inbegriff von Vorfreude.

Ein Adventskalender verkürzt nicht nur die Wartezeit auf Weihnachten, sondern symbolisiert sie auch. Wenn die Kinder sehen, dass die Päckchen am Adventskalender langsam, aber kontinuierlich weniger werden, wissen sie, dass es bis zum Heilig Abend nicht mehr weit sein kann. Wenn es um Ideen geht, wie sich ein Adventskalender selber basteln lässt, scheint das Internet fast zu platzen. Ob Upcycling, Nähen, Kleben, Sägen – da verliert man schnell mal den Überblick.

Woher kommt der Brauch?

Wie die Idee des Adventskalenders entstand, lässt sich nicht eindeutig klären. Denn es gibt verschiedene Geschichten darüber. Relativ klar ist aber, dass der Adventskalender seit dem 19. Jahrhundert ein liebgewonnener christlicher Brauch in der Vorweihnachtszeit ist, der ursprünglich auf die Geburt Jesu Christi am 24. Dezember vorbereiten sollte.

Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern beispielsweise begann in den 1830er-Jahren damit, die Tage bis zum Weihnachtsfest mithilfe von Kerzen zu zählen. Er war Leiter eines evangelischen Knabenrettungshauses, einer Einrichtung für sozial benachteiligte Kinder. Mit dem täglichen Anzünden einer weiteren Kerze wollte er den Jungen das Warten auf das Weihnachtsfest versüßen. Mit der Zeit entstanden unterschiedliche adventskalenderähnliche Bräuche. Einige Familien hängten nach und nach 24 Bilder an die Wand, andere legten jeden Tag einen weiteren Strohhalm in eine Krippe.

Anfang des 20. Jahrhunderts druckte der Lithograf Gerhard Lang einen Adventskalender zum Basteln. Er bestand aus einem Bogen mit 24 Kalenderbildchen zum Ausschneiden und einem weiteren Bogen, auf den die Bildchen in die passenden Rechtecke geklebt werden mussten. Adventskalender mit Türchen zum Öffnen, hinter denen sich ein weihnachtliches Bild versteckte, gab es wohl erstmals in den 1920er-Jahren. Mitte der 1950er-Jahre etablierten sich mit Schokolade gefüllte Kalender.

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Wandschmuck „Tannenbaum“

Ein Adventskalender der etwas anderen Art. Wer nicht auf einen Adventskalender verzichten möchte, aber die aufwendig dekorierten  kleinen Päckchen und Säckchen zu viel Zeit und Platz beanspruchen ist das die perfekte Alternative. Auch nach dem 24. Dezember eignet sich der DIY-Tannenbaum perfekt, als Wandschmuck für die restliche Weihnachtszeit mit der Familie.

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Muffin Adventskalender

Eine witzige Idee zum Basteln eines Adventskalenders ist, dafür eine Muffinform für 24 Muffins zu verwenden.Dabei ist die DIY-Bastelanleitung so leicht, kostet wenig Geld und Zeit und kommt mit wenig Material aus, dass sie auch als Last Minute Adventskalender funktioniert. Man braucht eine 24er Mini-Muffinform, gemusterten Karton, Tesafilm, eine Schere und eine Zahlen-Vorlage zum Selberdrucken aus dem Internet. Schnell noch mit Kleinigkeiten gefüllt und der Lastminute-Adventskalender ist fertig.

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Geschickt gestempelt

Schnell lässt sich aus kleinen Papiertütchen ein wunderschöner Adventskalender basteln. Wer es etwas persönlicher mag, stempelt und verziert seine Tütchen ganz einfach selbst und macht auch nur mit Kleinigkeiten seinen Liebsten eine große Freude.

Weil wir Adventskalender selber so sehr lieben, haben wir für euch auch einen Adventskalender ins Leben gerufen. Schaut vorbei!

Das reicht euch an Ideen noch nicht? Dann warten in unserem OZ-Shop noch weitere Handarbeitsideen für die Advents- und Weihnachtszeit auf euch!

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