In Deutschland kommen jedes Jahr fast 63.000 Babys als Frühchen d.h. vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Dann beginnt ihr Kampf ins Leben. Ihr Greifreflex ist schon stark ausgebildet, daher ziehen sie an Kabeln, Schläuchen und Magensonden – mit manchmal schmerzhaften Folgen. Liegt aber ein kleiner gehäkelter Oktopus in Greifnähe, können sie sich an den Tentakeln festhalten.

Es wird vermutet, dass die Oktopusse eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden von Frühchen haben – vielleicht, weil die Tentakel der Oktopusse sie an die Nabelschnur in Mamas Bauch erinnern und sie diese mit ihren kleinen Händchen gut umfassen können. Die kleinen Kraken geben ihnen Halt und begleiten sie auf ihrem Weg, an dessen Ende sie hoffentlich das Krankenhaus verlassen und ihren gehäkelten Begleiter als Erinnerung mitnehmen.

Kathrin Beck hat diese tolle Idee aus Dänemark nach Deutschland geholt und möchte mit ihrer Initiative „Oktopus für Frühchen Deutschland gemeinnützige UG“ Kliniken mit den hilfreichen Häkeltieren versorgen.

Eine Grundanleitung und Infos zu den strengen Sicherheitsauflagen findest du auf der Webseite www.oktopusfuerfruehchen.de oder bei Facebook unter Oktopus für Frühchen – Deutschland.

Einige Inspirationen haben wir hier zusammengestellt, die gezeigten Oktopusse sind Spenden der Häklerinnen aus der Facebook-Gruppe Oktopus für Frühchen.  Hier geht’s zur Oktopus-Anleitung.

Einer süßer als der andere! So zeigen sich diese niedlichen Amigurumi-Kraken für Häkelfans.

Häkel-Oktopusse für Frühchen

Häkel-Oktopusse für Frühchen

Danke liebe Heike Zimmermann (Okti mit Hut), Nadine Betz (Bienen-Okti), Marita Dickenscheid (Okti mit Brille), Angela Knauf (Handwerker-Okti), Gudrun Heeresthal (Pirat-Okti), Christiane Mahler (Erdbeer-Okti) und Petra Kirchner (schlafende Okti-Lady) für Eure tollen Modelle!

Wir wünschen dir viel Spaß und würden uns freuen, wenn du diese tolle Aktion unterstützt!

Eure ANNA-Redaktion