Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne… Hermann Hesse beschrieb damit diese besondere Kraft, die in allem Neuen steckt, wenn ein Abschnitt, eine Lebensphase oder eben auch ein Jahr zu Ende geht. Die Zeit der Familienfeiern ist vorbei, die Weihnachtsessen und die Plätzchen sind aufgefuttert: Geht es Euch jetzt auch so, dass Ihr nach dieser besinnlichen Zeit, in der man drinnen ist und das Jahr möglicherweise im Stillen hat Revue passieren lassen, nun wieder Lust auf Neues habt?

Wie wäre es zum Beispiel mit einer neuen Garderobe? Nachdem wir uns in den letzten Monaten gerne in Festliches gekleidet haben, kommt jetzt das genaue Gegenprogramm, das wir Euch ans Herz legen wollen: Den erfrischenden, farbenfrohen und verspielten Mustermix. Ganz verschiedene, bewusst nicht passende Muster zu mixen macht einfach Spaß! Jetzt ist es natürlich so, dass eine wilde Kombination ganz furchtbar und „verrückt“ aussehen kann, wenn einige Regeln nicht beachtet werden. Die gute Nachricht ist, dass es nur wenige Regeln sind, und deshalb muss dieser schöne Trend nicht nur Models und Stars mit teuren Modestylisten überlassen werden. In der neuen Ausgabe der Fashion Style haben wir zehn Kleidungsstücke zum selbst Nähen für Euch zusammengestellt, mit denen Ihr Eure gesamte Winter-/Frühjahrsgarderobe bestücken könnt. Der Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt!

Auf die Farben achten

Damit so gegensätzliche Muster wie Schottenkaro und Leopardenprint zusammenpassen, ist es wichtig, dass die Farbtöne sich ähneln. In unserem Fall wiederholt sich der frische Grünton und das weiß-dunkelblau findet im weiß-schwarz der Bluse seine Entsprechung. So ist diese Kombination zwar gewagt, aber auf jeden Fall gelungen! Dabei sind filigrane Muster auf einfarbigem Grund oder mit wenig Kontrasten dazwischen einfacher zu mixen als plakative Muster.

Unterschiedliche Mustergrößen wählen

Ein weiterer Tipp für den perfekten Muster-Look ist, Muster in verschiedenen Größen auszuwählen. Also ein dominanteres, großflächigeres Muster zusammen mit filigraneren Mustern zu kombinieren. Das ergibt ein harmonisches Ganzes, weil sich nicht beide Muster gegenseitig konkurrenzieren, sondern sich wunderbar ergänzen. Weiter abgemildert wird der Effekt, wenn noch ein einfarbiges Kleidungsstück im selben Grundton dazu kombiniert wird.

Streifen gehen immer!

Streifen – egal ob quer oder längs, Blockstreifen oder geringelt – sind zu üppigen Blumenmustern oder Animalprints ein idealer Begleiter! Sie erzeugen zwar eine angenehme Spannung im Gesamtoutfit, erschlagen dieses aber nicht, da sie in ihrer einfachen Geometrie eher neutral sind. An diesem Beispiel sieht man, welchen Wow-Effekt Blockstreifen erzielen können.

Bei Accessoires gilt: Weniger ist mehr!

Bei den Accessoires wie Schmuck, Schuhe & Co. ist hingegen weniger mehr. Schuhe und Tasche deshalb lieber in dezenten Unifarben wie schwarz oder beige/grau wählen und auf auffälligen Schmuck oder Makeup verzichten. Unser Modell aus der aktuellen Fashion Style zeigt, dass ein auffälliger Print zusammen mit dem melierten Bouclé-Muster auch ohne Schmuck und natürlich frisierten Haaren einen stimmigen und „fertigen“ Look abgibt.

Habt Ihr Lust bekommen, Euch auch einmal am Gute-Laune-Muster-Mix zu probieren? Die neue Fashion Style könnt Ihr ab heute am Kiosk oder im OZ Shop kaufen. Mit den zehn Modellen, bestehend aus Rock, Bluse, Mantel, Kleid, Strickjacke, Shirt, Culotte, Hose und Pullover könnt Ihr Euch Euren eigenen Mustermix-Frühling „ernähen“! Dazu gibt es viele weitere tolle Projekte in der Lieblingsfarbe rot, Oversized Kleidungsstücke und eine Boyfriend-Jeansjacke.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Blättern und kreativen Nähen!

Euer OZ-Team