Mollie Makes 32/2017

Lettering ist nicht nur schöne Handschrift, es ist Kunst. Die Kunst der Buchstaben oder eher des Buchstaben-Malens, denn mit Schreiben hat Lettern nicht mehr viel zu tun. Ob Handlettering, Brushlettering, Kalligrafie oder falsche Kalligrafie, hier gibt’s alle Infos zum Handschriften-Hype und einen zauberhaften Lettering-DIY-Tipp.

Die Kunst der schönen Buchstaben

Auch auf dem Cover der neuen Mollie Makes #32 springt es einem sofort ins Auge: Lettering. Die Kunst des schönen Schreibens erlebt gerade einen absoluten Trend. Und es ist kein Ende in Sicht. Da die hübschen Buchstaben in unendlichen Variationen daherkommen, wird es einem damit auch nicht so schnell langweilig. Denn es gibt soooooo unendlich viele Varianten die eigenen Lieblingssprüche, Namen oder Wünsche auf Papier zu bringen. Hier ein erster Überblick über die 4 Stilvariationen des Lettering:

Handlettering

Handlettering heißt Handlettering, weil mit der Hand gelettert wird. Klingt erst mal einfach. Aber auch beim Handlettering ist jeder Buchstabe ein Einzelstück. Meistens gibt es eine Vorzeichnung mit Bleistift, und danach wird mit Fineliner oder Filzstift nachgemalt. Dabei kann jede gewünschte Schriftart von Schreibschrift bis Druckschrift gewählt und miteinander kombiniert werden.

Brushlettering

Brushlettering erklärt sich auch von selbst: die Buchstaben werden mit einem Brush, also Pinsel oder Pinselstift erstellt. Meistens ist hier Aquarell- oder Wasserfarbe im Einsatz. Beim Schreiben werden durch unterschiedliche Pinselführung die dickeren und dünneren Linien erstellt. Am schönsten wirkt Brushlettering mit Schreibschriften und zusammenhängenden Buchstaben.

Kalligrafie

Eine traditionelle Technik, die durchs Lettering wieder neues Leben eingehaucht bekommen hat. Hier kommt es vor allem auf eine perfekte Ausführung an. Wo Hand-und Brushlettering umso interessanter werden, je unterschiedlicher die Buchstaben werden, verzeiht Kalligrafie keine Fehler. Ganz klassisch wird hier mit Federhalter und Tinte gemalt.

Falsche Kalligrafie

Falsche Kalligrafie ist eigentlich eher Handlettering, das sich als Kalligrafie verkleidet hat. Wie beim Handlettering wird mit Bleistift vorgezeichnet. Danach werden aber die Dick- und Dünnstellen mit dem Fineliner so nachgezeichnet, wie sie mit dem Federhalter entstehen würden. Die Schriftlinien sind aber viel flexibler, als bei der klassischen Kalligrafie und es muss nicht zwingend mit Tinte gearbeitet werden.

Lettering frisch auf den Teller

Buchstaben werden zwar nicht langweilig, Papier hingegen schon. Deswegen wird jetzt alles „belettert“, was sich finden lässt. Jutebeutel, Shirts, Anhänger und vieles mehr. Lettering wird aufgestickt, angebügelt oder mit der Nähmaschine kunstvoll genäht. In der Mollie #32 haben wir uns deshalb auch ein ganz besonders zauberhaftes DIY-Lettering-Projekt für euch ausgedacht. Wir bringen Spruch und Schrift auf wunderschönes Kahla-Porzellan.

Mollie Makes 32/2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Lettering-Vorlage und vor allem wie ihr das Lettering spülmaschinenfest (!) auf den Teller bekommt, zeigen wir euch wie immer mit ganz vielen Schritt-für-Schritt-Bildern in der neuen Mollie Makes #32. Einfach im Lieblingskiosk nachfragen, oder hier bestellen.

Mollie Makes 32/2017

Mollie Makes 32/2017

Psssst…

Und zum Schluss noch ein Geheimtipp: unsere Lieblings-Geschirrserie „O-The Better Place“ in traumhaften Rose von Kahla gibt’s hier zu kaufen.

 

Eure Mollie-Redaktion

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