Claude Monet

Monet Selbstportrait 1886

Claude Monet (1840 bis 1926) war ein französischer Maler des Impressionismus.  Er kam 1840 als Sohn eines Kolonialwarenhändlers in Paris zur Welt. Schon als Schüler tat er sich als begabter Zeichner hervor. Monets Frühwerk bis zur Mitte der 1860er-Jahre bestand aus realistischen Bildern, von denen einige im Pariser Salon zu sehen waren. Ende der 1860er Jahre begann Claude Monet impressionistische Bilder zu malen. Dabei entstand auch die Hafenansicht Impression, Sonnenaufgang, welche der gesamten Bewegung des Impressionismus den Namen geben sollte.

Inspiration an der Seine

Von 1871 bis 1878 lebte der Künstler in Argenteuil. Die Stadt am Ufer der Seine, nur wenige Kilometer von Paris entfernt, war im 19. Jahrhundert ein beliebtes sonntägliches Ausflugsziel der Großstädter. Argenteuil bot den Ausflüglern neben einem historischen Ortskern und der Seine mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten auch eine malerische Landschaft. Monet genoss es, dass er in Argenteuil, nur einen Katzensprung von Paris entfernt, dennoch in ländlicher Umgebung leben und arbeiten konnte. Häufig malte der Künstler auf ruhigeren Zuläufen der Seine auf seinem Atelierboot.

 

Das Gemälde Sommer, Mohnblumenfeld

Bild: Monets Gemälde Sommer, Mohnblumenfeld

Claude Monet: „Sommer, Mohnblumenfeld”, 1875

In den sechs Jahren, in denen Monet in Argenteuil lebte, entstanden mehr als 170 Gemälde. Beim Spaziergang in den Mohnfeldern hat er vermutlich seine eigene Familie porträtiert: Die Frau mit Sonnenschirm stellt wahrscheinlich seine Frau Camille dar, das vorauslaufende Kind der gemeinsame Sohn Jean.

In Mein Kreativ-Atelier Nr. 83 finden Sie das Gemälde „Sommer, Mohnblumenfeld” in zehn Schritten zum Nachmalen.

 

Monets Seerosen

Bild_ "Seerosen" von Claude Monet

Claude Monet: „Seerosen“, 1908

In seinen letzten 30 Lebens- und Schaffensjahren beschäftigte sich Claude Monet intensiv mit der Anlage und Gestaltung seines Gartens in Giverny. Einer seiner sieben Gärtner war einzig mit der Pflege der Seerosen betraut, die Monet in 250 Bildern verewigte.

Auch andere Motive malte der Künstler Motive mehrfach, um verschiedene Lichtstimmungen einzufangen.

Heute ist Monets Garten öffentlich zugänglich und zieht jährlich eine halbe Million Besucher an.

 

Monet Fruehling 1872

Claude Monet: „Frühling“, 1872

In Mein Kreativ-Atelier Nr. 89 finden Sie eines der berühmten Seerosenbilder von Claude Monet in zehn Schritten zum Nachmalen. Und in Mein Kreativ-Atelier Nr. 95 erhalten Sie die Anleitung für das Bild „Frühling“.

 

Der Garten des Künstlers in Vétheuil

Claude Monet: Der Garten des Künstlers in Vétheuil, 1880

Claude Monet: Der Garten des Künstlers in Vétheuil, 1880

Monet legte überall, wo er lebte, prächtige Garten an – so auch in diesem Anwesen in Vétheuil an der Seine. Die großen Blumentöpfe wurden bei jedem Umzug wieder mitgenommen und in die neue Gartenanlage integriert. Das Kind im Vordergrund ist Monets kleiner Sohn.

In den frühen 1880er Jahren, als dieses Werk gemalt wurde, interessierte sich Monet zunehmend für das Bildmotiv selbst und weniger für die spontane Wirkung von Licht und Schatten. So wählte er hier einen ungewöhnlichen Bildaufbau mit einem sehr hohen Horizont. Der Blick des Betrachters wird durch den zunächst breiten Weg geleitet und durch den steilen Treppenanstieg abrupt in der Bildmitte ausgebremst.

In Mein Kreativ-Atelier Nr. 98 finden Sie das Bild „Der Garten des Künstlers in Vétheuil“ von Claude Monet in zehn Schritten zum Nachmalen.

 

Claude Monet: „Selbstporträt mit Barett”, 1886, [Public domain], via Wikimedia Commons Commons

Claude Monet: „Sommer, Mohnblumenfeld“, 1875 / Quelle: wikiart.com

Claude Monet: „Seerosen“, 1908 / Quelle: wikiart.com

Claude Monet: „Frühling“, 1872, [Public domain], via Wikimedia Commons

Claude Monet: Der Garten des Künstlers in Vétheuil, 1880 / Quelle: wikimedia.org

 

 

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