Max Liebermann

Max Liebermann

Berühmte Künstler: Max Liebermann

Max Liebermann (1847 bis 1935) war ein deutscher Maler des Impressionismus.

Max Liebermann (1847 bis 1935) war ein deutscher Maler des Impressionismus.

  1. Juli 1847:

  2. Max Liebermann wird als Sohn eines jüdischen Textilunternehmers in Berlin geboren

1868:

Max Liebermann beginnt ein Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar. In seinen ersten Künstlerjahren entstehen vor allem naturalistische Werke mit sozialen Themen, die allerdings in der Gesellschaft auf wenig positive Resonanz stoßen.

1872:

Liebermann beendet sein erstes großes Werk, „Die Gänserupferinnen“. Die dunkle Atmosphäre und die Darstellung arbeitender Frauen entspricht nicht dem Zeitgeschmack und bringt ihm die Bezeichnung „Schmutzmaler“ ein.

Gemälde von Max Liebermann

Max Liebermann;“Die Blumenterrasse im Wannseegarten nach Norden”

1873:

Liebermann zieht nach Paris. In den 1880er Jahren wird sein Werk durch die Auseinandersetzung mit den französischen Impressionisten farbenfreudiger und heller, Sonnenflecken finden Einzug in seine Gemälde und bringen tanzende Lichtpunkte ins Bild.

1889:

Liebermann malt sein Hauptwerk, „Die Netzflickerinnen“. Die Berliner Nationalgalerie kauft als erstes Museum ein Gemälde Liebermanns, die „Flachsscheuer in Laren“. Die Netzflickerinnen werden von der Hamburger Kunsthalle angekauft.

1895:

Liebermann erhält den ersten Preis für ein Porträt von Gerhart Hauptmann auf der Internationalen Kunstausstellung in Venedig. In den 1890er Jahren erlangt er einen Status als führender Künstler in Deutschland. Er wird zum Professor der Königlichen Akademie der Künste in Berlin ernannt und ist Mitbegründer der freien Künstervereinigung Berliner Secession. 1899 wird er Präsident der Berliner Secession.

1909/1910:

Bau der Liebermann-Villa am Wannsee; Liebermann verbringt hier künftig die Sommermonate. Der Garten inspiriert den Künstler zu mehr als 200 Ölbildern und ebenso vielen Graphiken. Seit 2006 sind Haus und der Garten originalgetreu wiederhergestellt und für die Öffentlichkeit als Künstlerhaus, Museum und Garten zugänglich.

1920 bis 1932:

Präsident der Preußischen Akademie der Künste

1933:

Liebermann tritt als Ehrenpräsident der Akademie der Künste zurück, weil die Sektion für Bildende Kunst beschlossen hat, keine Bilder jüdischer Künstler mehr auszustellen.

1935:

Liebermann stirbt am 8. Februar in Berlin.

 

In der Zeitschrift Mein Kreativ-Atelier Nr. 92 finden Sie das Gemälde „Die Blumenterrasse im Wannseegarten nach Norden“ zum Nachmalen.

 

Max Liebermann, Selbstbildnis mit Pinsel, [Public domain], via Wikimedia Commons

Max Liebermann, Die Blumenterrasse im Wannseegarten nach Norden, 1928 / Foto: akg-Images

 

 

 

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