Knetseife in Form gebracht

Wer mag sie nicht? Duftende Seifen. Ob für den ganz normalen Wascheinsatz, zwischen den Laken im Wäscheschrank, als hübsches kleines Gästegeschenk oder einfach nur als Deko fürs Bad. Seife ist einfach ein „Allrounder“ und selbstgemacht auch noch ein unschlagbarer dazu.

Ich persönlich bin immer ganz verzückt, wenn ich irgendwo einen speziellen Laden erspähe, in dem es handgemachte Seifen in allen Variationen und für alle Lebenslagen gibt. Da kann ich einfach nicht ohne ein Mitbringsel dran vorbei gehen.

Für uns kreative und neugierige Handarbeiter, Bastler und DoitYourselfer gibt es ja aber einen unerschöpflichen Markt der Möglichkeiten, und so stieß ich vor einiger Zeit auf das neue Material „Knetseife“.

Zeit und Gelegenheit also, sich mal selbst an die „Herstellung“ einer Seife ranzuwagen, denn als Komplettbausatz mit Anleitung ist das gar nicht so schwer und aufwändig.

Hier nun mein Erfahrungsbericht:

Als Grundlage und „Rohstoff“ sozusagen, nimmt man schon fertige Seifenraspel. Die ein bisschen aussehen, wie Glasnudeln. 🙂

Hiermit wird die Knetseife hergestellt

Dazu kommen heißes Wasser und neutrales Pflanzenöl nach Maßangaben sowie etwas Seifenfarbe und Duftöl. In meinem Fall waren das a) 3 Tropfen Rot und b) ca. 20 Tropfen Rosenöl.

Alles wird gut miteinander vermischt und verknetet. Und sieht dabei nun wiederum aus wie leckeres Erdbeereis.

Gleich wird geseift

Der rosige Seifenduft hat sich ganz zart und angenehm, aber durchaus bemerkbar gemacht und die Konsistenz ließ sich sehr gut verarbeiten bzw. später dann formen.
Da ich keine speziellen Seifenförmchen zur Hand hatte und ich aber unbedingt ein paar getrocknete Rosenblätter mit einarbeiten wollte, habe ich als Form einfach einen Eierbecher benutzt. Diesen habe ich mit einem geölten Küchentuch ausgerieben, einen halben Teelöffel Trockenblüten hineingegeben und ganz vorsichtig eine gerollte Kugel der Seifenmasse leicht hineingedrückt. Den Eierbecher auf ein Backpapier stürzen (manchmal muss man etwas klopfen, damit sich die Masse löst) und schon hat man eine ganz niedliche kleine Rosenseife vor sich.
Rosiger Seifentraum

Wichtig bei dieser Art der Form und Verarbeitung ist auf jeden Fall der „Puffer“ aus pflanzlichen Zutaten auf dem Boden des Eierbechers. Läßt man diese weg, wird selbst mit Einölen das Wiederherauslösen der Seifenmasse ein Ding der Unmöglichkeit. Die Rosenblätter verhindern, dass sich die Seife beim Hereindrücken am Eierbecher festsaugt.

Alternativen zu Rosenseife sind z.B. Lavendel, Flieder, Veilchen (getrocknete Blüten, Duftöl und lila Seifenfarbe), Rosmarin oder Fichte  (getrocknete Fichten-/Rosmarinnadeln, Duftöl und grüne Seifenfarbe) oder Zitrusfrüchte (getrocknete Zesten von Zitrone, Limette, Grapefruit oder Orange, Duftöl und Seifenfarbe nach Belieben). Da sind der Fantasie und dem Lieblingsduft keine Grenzen gesetzt. Duftöle und Seifenfarben gibt es nämlich in wirklich ganz vielen Varianten.

Ein, zwei meiner kleinen Schmuckstücke finden ein Plätzchen bei mir und der Rest macht sich auf den Weg, anderen Seifenliebhaberinnen eine Freude zu machen.

 

Wer nun noch ein hübsches und schnell selbstgemachtes Muttertagsgeschenk braucht, für den ist diese Idee ein guter Tipp. Alle nötigen Materialien gibt es auf die Schnelle im gut sortierten Bastelhandel.

 

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Hinterlasst uns einfach bis Mittwoch, 17. Mai 2017, einen Kommentar zu diesem Beitrag. Unter allen Kommentatorinnen verlosen wir per Zufallsgenerator die drei Seifenpakete.

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Seift’s Euch schön!

Jasmin