Ein Gläschen Wein schlürfen und mit den besten Freunden zusammen kreativ werden – was gibt’s Schöneres? Das Problem: Der Platz, die Ausstattung und eine leere Minibar zuhause. Die Lösung? Eine DIY-Bar!

Was ist eine DIY-Bar?

Was in Näh-, Strick- und Häkelcafés schon längst Realität geworden ist (nämlich leckere Getränke und Kneipenstimmung mit dem Selbermachen zu kombinieren) hat jetzt auch in der DIY-Welt seinen Platz gefunden, als im März diesen Jahres die erste DIY-Bar eröffnet wurde. Bei der „DIY Bar – craft & sip“ (engl. für „werkeln & schlürfen“) in Portland ist der Name Gesetz. Sie bietet einen Treffpunkt für kreative (und nicht so kreative) Leute zum Wein trinken, plaudern, Freunde treffen UND um ihre Kreativität auszuleben.

Wer ist denn auf diese geniale Idee gekommen?

Die Idee zur DIY-Bar stammt von den Brüdern Jason (auf dem Bild rechts) und Adam (auf dem Bild links) Gorske. Jason, der ältere (und vielleicht auch weisere) Bruder ist bekannt für sein großes DIY-Herz und sein handwerkliches Geschick. Schon früh hat er angefangen, kreativ zu werden und nie damit aufgehört. Sein Motto: „Wenn du liebst, was du tust, fühlt es sich nicht wie Arbeit an.“ Der jüngere Bruder Adam ist dafür da, die kreativen Gäste glücklich zu machen. Sein Berufswunsch als Kind: Santas beste Elfe zu werden (kein Scherz!), die helfende Hand zu sein, die immer da ist, um die Wünsche von Groß und Klein zu erfüllen. Die beste Voraussetzung also! Außerdem stellt Adam  sicher, dass der Betrieb nachhaltig wirtschaftet.

Wie sieht so eine DIY-Bar aus?

Da der Name hier Gesetz ist, ist natürlich auch die Innenausstattung der DIY-Bar selbstgemacht und kreativ.

Welche Projekte gibt’s denn?

Jeder Gast kann aus einem „Project Menu“ Projekte verschiedener Schwierigkeitsgrade auswählen. Von ganz einfachen Projekten wie Betonuntersetzern und Leder-Kofferanhängern, über mittelschwere Projekte wie Fadengrafiken oder Ledergeldbörsen, bis hin zu schwierigeren Projekten wie einer kleinen Handtasche. Das Praktische: In der Projekt-Menükarte wird die Zeit für die Fertigstellung gleich in Weingläsern angegeben.

Wie läuft der Abend ab?

Ist das Menü – bestehend aus Wein und Projekt – gewählt, bringen die DIY-Kellner (oder wie sie selbst sagen „craft-tender“) eine ausführliche, bebilderte Anleitung und das georderte erfrischende Kaltgetränk. Dann kann es auch schon los gehen! Die Bar, die wirklich wie eine Mischung aus Werkstatt und Kneipe wirkt, bietet in ihren Schubladen und Schränken alle denkbaren und undenkbaren Werkzeuge und Hilfsmittel für die Bastelprojekte. Und wenn man trotz der ausführlichen Anleitung nicht weiter weiß, eilen die DIY-Kellner mit Rat und Tat zu Hilfe.

Und wer hat Lust?

Also wir sind restlos begeistert von dieser genialen Idee! Da kann man nur hoffen, dass auch in Deutschland bald so eine tolle DIY-Bar eröffnet!

Eure Redaktion

PS: Wie wärs mit einer kleinen „Pop-Up-DIY-Bar“ für Zuhause? Platz schaffen, Freunde einladen, Wein und Bastelmaterialen besorgen und los geht’s! Die coolsten Ideen für so eine DIY-Abend unter Freunden findet Ihr sicher in unserer großen Auswahl an Kreativzeitschriften auf www.oz-shop.de