Bereits im letzten Jahrzehnt schwappte der Trend der kleinen Wolltiere von Japan nach Deutschland über. Bis heute ist die Faszination ungebrochen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie bringen nicht nur Kinderaugen zum leuchten, auch bei gestandenen Frauen lösen die Strick- oder Häkeltiere „Süüüß – haben will“- Rufe aus! Doch was bedeutet Amigurumi eigentlich, was ist alles möglich und wie mache ich mir eines?

Amigu… was?

Amigurumi häkelnAmigurumi ist eine Zusammensetzung der beiden japanischen Verben amu (Stricken) und kurumu  (einhüllen, verpacken). Es bezeichnet eine japanische Strick- oder Häkelkunst. Hierbei werden kleine Tierpuppen, Gegenstände, Lebensmittel oder auch menschenähnliche Objekte meistens im Kreis gestrickt oder gehäkelt und dann ausgestopft oder gefüllt. In der Regel entsprechen die Figuren dem Kindchenschema oder ähneln Mangacharakteren und -wesen. Natürlich gibt es auch hier, wie bei allen Handarbeitstechniken, verschiedene Schwierigkeitsstufen. Allerdings eignen sich gerade Amigurumi hervorragend für Anfängern oder um Kindern das Häkeln bzw. Stricken beizubringen. Mit wenig Aufwand können hier bereits tolle Ergebnisse erzielt werden.

Mittlerweile haben auch andere Handarbeitstechniken den Trend der kleinen Figuren aufgegriffen, so dass es jetzt auch Amigurumi-Ableger z. B. in Stoff gibt. Wer sich also mal an ein anderes Material oder eine andere Technik wagen möchte, muss nicht auf das Schema verzichten.

Was macht man damit?

Kuscheltiere, Glücksbringer, Anhänger für Schlüssel, Taschen und Rucksäcke sowie vieles mehr – die Einsatzmöglichkeiten unserer Woll-Helden sind so vielfältig wie ihre Formen und Größen. Je nach Grad der Verliebtheit werden passend zu den Figuren ganze Szenarien drumherum gehäkelt bzw. gestrickt und somit Hingucker in der Wohnung gesetzt. Andere wiederum verbinden Jägers-Traditionen mit japanischer Häkelkunst und stellen so tierfreundliche Jagd-Trophäen für Ihre Wohnzimmer her. Aber braucht man überhaupt einen Grund oder eine Einsatzmöglichkeit um Amigurumi zu häkeln und zu stricken? Wir finden nicht! Uns reicht es diese süßen Figuren einfach nur anzuhimmeln. Seufz!

Wie mache ich mir ein Amigurumi?

Obwohl die Technik nicht schwierig ist, ist diese Frage nicht einfach zu beantworten, da es zu viele verschiedene Varianten gibt. Auf der Website Wolltiger findet Ihr einen groben Überblick, welche Materialien für die Herstellung der Wollpuppen benötigt werden, sowie einige Tipps zu den verschiedenen Techniken. Wie genau gehäkelt bzw. gestrickt werden muss und welche Farben benötigt werden, hängt vom jeweiligen Amigurumi ab. Garnhersteller, wie z. B. katia bieten auch Amigurumi-Pakete mit Wollknäuel verschiedener Farben an.

Ob Tiere der Unterwasserwelt, des Waldes, im Zirkus oder Fabelwesen – auch unsere Redaktionen verlieben sich immer wieder aufs Neue in diesen Trend und seine Möglichkeiten. Daher finden Liebhaber der Häkel-Freunde im OZ-Shop viel Inspiration für gemütliche Häkelrunden:

Gewinnspiel: Wir verlosen ein Amigurumi-Wollpaket von Katia.

Einem von Euch machen wir eine Freude! Wer schon im Amigurumi-Fieber ist oder das Amigurumi-Häklen gern mal probieren möchte, kann hier ein Wollpaket von Katia gewinnen.

Hinterlasst uns einfach bis Mittwoch, 24. Mai 2017, einen Kommentar zu diesem Beitrag. Unter allen Kommentatorinnen verlosen wir das Wollpaket.

PS: Eure Kommentare durchlaufen erst einen Freischaltungsprozess und sind nicht sofort sichtbar.

AMIGURUMI-Woll-Paket